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Wissen­schafts­mi­nis­ter Bernd Sibler stellt sich schüt­zend vor Bayerns Studierende

Die Coro­na­pan­de­mie stellt die Gesell­schaft und damit auch die Hoch­schu­len im Winter­se­mes­ter erneut vor große Heraus­for­de­run­gen. Am 15.11.20 hat die LAK Bayern in ihrem Beschluss zur Ausge­stal­tung des Winter­se­mes­ters neben dem Ausbau der digi­ta­len Lehre und der Wahl­frei­heit zwischen digi­ta­len und Veran­stal­tun­gen in Präsenz als Kern­for­de­run­gen die Verlän­ge­rung der indi­vi­du­el­len Regel­stu­di­en­zeit sowie von Prüfungs­fris­ten für dieses Semes­ter gefor­dert [1]. Am Frei­tag, dem 20.11.20, hat das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wissen­schaft und Kunst in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt­ge­ge­ben, dass aufgrund der außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­de die Rege­lun­gen des Arti­kels 99 im Hoch­schul­ge­setz auch auf das Winter­se­mes­ter ange­wen­det werden sollen und damit die indi­vi­du­el­le Regel­stu­di­en­zeit sowie Prüfungs­fris­ten verlän­gert werden [2].

„Als Landes­stu­die­ren­den­ver­tre­tung wissen wir es sehr zu schät­zen, dass unser Wissen­schafts­mi­nis­ter die Anlie­gen der Studie­ren­den ernst nimmt und sich in dieser ange­spann­ten Lage schüt­zend vor die baye­ri­schen Studie­ren­den stellt“, sagt Maxi­mi­li­an Frank, Spre­cher der LAK Bayern. „Die Fort­füh­rung der Rege­lun­gen aus dem Sommer­se­mes­ter vor dem Hinter­grund der allge­gen­wär­ti­gen Einschrän­kun­gen der Coro­­na-Pande­­mie setzt ein star­kes Zeichen: Bayern geht als Vorbild voran und ist im Winter­se­mes­ter das erste Bundes­land, das landes­wei­te Planungs­si­cher­heit für die Studie­ren­den schafft.“

„Es ist mir beson­ders wich­tig, unse­ren Studen­tin­nen und Studen­ten auch im Winter­se­mes­ter möglichst viel Sicher­heit für ein sorgen­frei­es Studi­um zu geben. Hier­für grei­fen wir auf die bewähr­ten Rege­lun­gen aus dem Coro­­na-Sommer­­se­­mes­­ter 2020 zurück“, erklärt Wissen­schafts­mi­nis­ter Bernd Sibler. „Unab­hän­gig davon, wie viel Präsenz im weite­ren Verlauf des Winter­se­mes­ters möglich ist, soll auch dieses Semes­ter studier­bar blei­ben. Den Studen­tin­nen und Studen­ten sollen sowohl bezüg­lich ihres Studi­en­fort­schritts als auch finan­zi­ell keine, oder zumin­dest möglichst weni­ge, Nach­tei­le entste­hen. Eine möglichst hohe Flexi­bi­li­tät und Planungs­si­cher­heit stehen für mich an erster Stel­le“, so der Minister.

„Die Verlän­ge­rung der indi­vi­du­el­len Regel­stu­di­en­zeit ist nicht nur für die Prüfun­gen der Studie­ren­den rele­vant, sondern sichert auch eine auto­ma­ti­sche Verlän­ge­rung des BAföG-Bezugs. Dies ist insbe­son­de­re während dieser Pande­mie von unschätz­ba­rem Wert, da viele Studie­ren­de ihre Neben­jobs verlo­ren haben und finan­zi­ell auf wack­li­gen Beinen stehen“, führt Cari­na Steye­rer, Spre­che­rin der LAK Bayern, aus.

„Die Hoch­schu­len haben bereits während des Sommer­se­mes­ters star­ke Anstren­gun­gen unter­nom­men, um das Studi­um im digi­ta­len Raum zu ermög­li­chen. Mit der Einfüh­rung der Baye­ri­schen Fern­prü­fungs­er­pro­bungs­ver­ord­nung (BayFEV) wird zusätz­lich siche­res und daten­schutz­kon­for­mes digi­ta­les Prüfen möglich. Auch im Winter­se­mes­ter gilt, dass die hoch­schul­di­dak­ti­schen Kompe­ten­zen der Dozie­ren­den noch stär­ker geför­dert werden müssen, damit die digi­ta­le Lehre nicht quali­ta­tiv zurück­bleibt“, erklärt Anna-Maria Trink­geld, Spre­che­rin der LAK Bayern abschließend.

Die Anpas­sun­gen am Hoch­schul­ge­setz, um den Arti­kel 99 auf das Winter­se­mes­ter anwen­den zu können, werden voraus­sicht­lich in Kürze in den Baye­ri­schen Land­tag eingebracht.

[1] https://www.lak.bayern/2020/11/15/ausgestaltung-des-wintersemesters-2020–21/ [2] https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12092/nr-268-vom-20–11–2020.html

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