Social-Media-Kampa­­g­ne zur baye­ri­schen Hochschulreform

Die baye­ri­schen Studie­ren­den­ver­tre­tun­gen und der wissen­schaft­li­che Mittel­bau haben im Dezem­ber 2020 in der Hoch­schul­vi­si­on 4.0 [1] ihre landes­wei­ten Forde­run­gen an die Reform des Baye­ri­schen Hoch­schul­ge­set­zes veröf­fent­licht. In der Visi­on sowie in weite­ren Beschlüs­sen [2] werden zentra­le Forde­run­gen zur Gremi­en­de­mo­kra­tie, Rechts­form der Hoch­schu­len, Quali­tät der Lehre sowie zur nach­hal­ti­gen Trans­for­ma­ti­on und Gleich­stel­lung aufge­stellt. Um auf die große Band­be­rei­te der studen­ti­schen Anlie­gen an die Reform aufmerk­sam zu machen, führt die LAK Bayern in den nächs­ten einein­halb Wochen eine Online-Kampa­­g­ne durch. Der Refe­ren­ten­ent­wurf zur Neufas­sung des Baye­ri­schen Hoch­schul­ge­set­zes wird voraus­sicht­lich im März 2021 veröf­fent­licht und nach dem Abschluss der Verbän­de­an­hö­rung in den Baye­ri­schen Land­tag eingebracht.

„Als Landes­ver­band ist es uns wich­tig, den Studie­ren­den eine öffent­li­che Platt­form zu geben, um ihre Forde­run­gen und Wünsche sowie Kritik am neuen Hoch­schul­ge­setz äußern zu können. Unse­ren Aufruf haben viele Studie­ren­den­ver­tre­tun­gen aufge­grif­fen und uns in Postings und Bildern die viel­fäl­ti­gen Sicht­wei­sen ihrer Studie­ren­den auf die Reform zuge­sen­det [3]“, bedan­ken sich die LAK-Spre­che­­rIn­­nen Maxi­mi­li­an Frank und Anna-Maria Trinkgeld.

Dass hoher Infor­ma­ti­ons­be­darf an der Reform besteht, hat auch die große Betei­li­gung an den Live­streams des Wissen­schafts­mi­nis­te­ri­ums zur Hoch­schul­re­form gezeigt [4]. Staats­mi­nis­ter Sibler hat an insge­samt drei Termi­nen die Ziele der Reform vorge­stellt und Fragen aus allen Status­grup­pen der Hoch­schu­len beantwortet.

„Es waren zeit­wei­se über 2000 Zuschaue­rIn­nen gleich­zei­tig online, der Groß­teil davon Studie­ren­de, allein beim ersten Termin wurden gut 1000 Fragen im Chat gestellt. Diese Zahlen zeigen, wie hoch das Inter­es­se und der Bedarf an Infor­ma­ti­on und Mitspra­che ist. Durch die Kampa­gne der LAK Bayern wollen wir den Studie­ren­den eine media­le Bühne geben, um ihre Anlie­gen zu äußern und den Meinungs­pro­zess zu beein­flus­sen“, erklärt LAK-Spre­che­­rin Anna-Maria Trinkgeld.

„Die baye­ri­schen Studie­ren­den­ver­tre­tun­gen werden den Refe­ren­ten­ent­wurf zum neuen baye­ri­schen Hoch­schul­ge­setz im März einer kriti­schen Prüfung unter­zie­hen und die Hoch­schul­re­form genau bewer­ten. Das Hoch­schul­ge­setz muss sowohl Inno­va­tio­nen für die Hoch­schu­len einfüh­ren als auch bewähr­te Struk­tu­ren beibe­hal­ten und den Inter­es­sen aller Status­grup­pen Rech­nung tragen“, sagt LAK-Spre­cher Maxi­mi­li­an Frank abschließend.

[1] https://​hoch​schul​vi​si​on​.bayern [2] https://hochschulvision.bayern/wp/wp-content/uploads/2021/02/2021–02–07-Beschluss-Ausgestaltung-der-internen-Governance-im-BayHSchG.pdf [3] https://​hoch​schul​vi​si​on​.bayern/​k​a​m​p​a​g​ne/ [4] https://​www​.stmwk​.bayern​.de/​a​l​l​g​e​m​e​i​n​/​m​e​l​d​u​n​g​/​6​6​1​3​/​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​s​m​i​n​i​s​t​e​r​–​b​e​r​n​d​–​s​i​b​l​e​r​–​i​m​–​d​i​a​l​o​g​–​z​u​r​–​h​o​c​h​s​c​h​u​l​r​e​f​o​r​m​–​l​i​v​e​s​t​r​e​a​m​s​–​f​u​e​r​–​d​i​e​–​g​e​s​a​m​t​e​–​h​o​c​h​s​c​h​u​l​f​a​m​i​l​i​e​–​s​t​a​r​t​e​n​.​h​tml

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