Markus Blume wird neuer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Die bayerische Landesstudierendenvertretung wünscht ihm viel Erfolg für das Amt und wird gemeinsam die Zukunft der bayerischen Hochschulen mitgestalten.

Heute wird Markus Blume als neuer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst vereidigt. Blume konnte schon in seiner Zeit als Student in München Erfahrungen in der Hochschulpolitik machen. Die Landesstudierendenvertretung freut sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für die kommenden hochschulpolitischen Herausforderungen.

“Auf Herrn Blume kommt eine große und spannende Aufgabe zu. Denn wir sind mitten in einem großen Gesetzgebungsprozess, indem er unterschiedliche Positionen zusammenführen muss. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem neuen Staatsminister mit dem neuen Hochschulgesetz die bayerischen Hochschulen in eine neue Zukunft zu führen.”, sagt Johanna Weidlich, Sprecherin der bayerischen Landesstudierendenvertretung.

Die Novellierung des bayerischen Hochschulgesetzes wird von den Studierenden mit großem Interesse und Anspannung erwartet. Besonders das Eckpunktepapier dazu hatte große Kontroversen ausgelöst und bei der Größe dieses Gesetzes steckt auch jetzt noch Sprengkraft in dem Vorhaben.

“Wir gehen davon aus, dass unsere wichtigsten Forderungen wie dem 4-Schultern-Prinzip und einer gerechten Sitzverteilung durch die “50+1-Regel” in allen Gremien der bayerischen Hochschulen weiterhin ernst genommen werden. Zusätzlich müssen die Hochschulen feste Vorgaben im Bereich Nachhaltigkeit durch das neue Gesetz erhalten.”, erklärt Paul Thieme, Sprecher der bayerischen Landesstudierendenvertretung.

“Außerdem ist uns die Verankerung der bayerischen Landesstudierendenvertretung im neuen Hochschulinnovationsgesetz ein großes Anliegen”, betont Weidlich. “Das ist ein längst überfälliger Schritt, der bereits bestehende Strukturen abbildet.”

Die Neubesetzung bedeutet auch, dass der bisherige Staatsminister Bernd Sibler geht.

“Herr Sibler hat die bayerische Hochschulfamilie während der Pandemie mit viel Augenmaß und Empathie geführt. Durch die intensive Zusammenarbeit und den transparenten Austausch mit allen Statusgruppen konnten die Folgen entscheidend abgemildert werden. Ein solches vorausschauendes und kooperatives Handeln wünschen wir uns auch von unserem neuen Staatsminister.”, resümiert Thieme.

Pressemitteilung

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