Rundmail an die Hochschulfamilie: Unterstützung der HSWT zur aktuellen Situation in der Ukraine

Liebe Hochschulangehörige,

aus der Ukraine und von unseren ukrainischen Partner:innen erreichen uns dramatische Nachrichten. Die Situation ist nach wie vor sehr unübersichtlich, aber es wird an vielen Stellen gekämpft und unsere Kolleg:innen und Studierende unserer Partnerhochschulen befinden sich teilweise in Lebensgefahr. Dieser Krieg, seine Banalität und Brutalität, sind für uns alle so unfassbar, dass es schwer ist die richtigen Worte zu finden. Uns haben aber besonders die Nachrichten von Kolleg:innen und Freund:innen aus Kiew und Sumy erschüttert, die uns (noch) über das Internet ihre persönliche Situation und besonders auch die ihrer Familien schildern. Der Mut und die Hoffnung auf baldigen Frieden berühren uns sehr.

Unsere Hochschule fühlt sich Frieden und Demokratie verpflichtet und verurteilt die Aggression gegen die Ukraine auf das Schärfste. Wir sind überzeugt, dass wir durch wissenschaftliche Zusammenarbeit und Austausch einen wichtigen Beitrag zu Frieden, Wohlstand und Demokratie leisten. Die Zusammenarbeit mit der Ukraine wird auch in der Zukunft mit allen Partnern stattfinden, die sich diesen Werten verpflichtet sehen. Wenn wir als Hochschule nicht jetzt zu unseren Freunden stehen, wann dann?

Wie können wir als Hochschule nun unsere Partner:innen in der Ukraine unterstützen? Sach- und Geldspenden sind eine gute Möglichkeit direkte Hilfe zu leisten. Wenn Sie unsicher sind an wen Sie spenden können, kontaktieren Sie uns bitte unter ukraine-hilfe@hswt.de

Darüber hinaus werden wir aber auch diejenigen unterstützen, die aus der Ukraine zu uns kommen werden.

Studierende von unseren Partnerhochschulen werden wir unterstützen, indem wir Ihnen ermöglichen, ihr Studium bei uns fortzusetzen (Präsenzlehre und/oder Online-Angebote) und so einen Perspektive für ihr Leben aufzeigen. Bei der Suche nach Unterkunft und Finanzierung werden Studierende ebenfalls unsere Hilfe benötigen. Wir werden Fakultäten und Studiengänge unterstützen, um diese Studierenden in die HSWT-Familie aufzunehmen.

Familien von Kollegen und Kolleginnen unserer Partnerhochschulen, häufig mit Kindern sind auf dem Weg nach Westen. Sobald die Ausreise gelingt, werden diese bei uns ankommen und benötigen Transport, Unterkunft, Hilfe bei Behördengängen und vermutlich viel Zuspruch. Hier können sich alle Hochschulangehörige entsprechend der eigenen Möglichkeiten engagieren.

Viel von uns haben fachliche Netzwerke in der Ukraine und den Nachbarländern. Vielleicht können wir diese aktivieren und so das Leben der geflüchteten Menschen etwas weniger beschwerlich gestalten.

Wenn Sie sich engagieren wollen, weitere Ideen haben, oder einfach uns Ihre Meinung wissen lassen wollen, dann freuen wir uns auf Ihre Mail an ukraine-hilfe@hswt.de.

Ihre Hochschulleitung

Dr. Eric Veulliet, Präsident

Dr. Karla Sichelschmidt, Kanzlerin

Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig, Vizepräsidentin

Prof. Dr. Carsten Lorz, Vizepräsident

Prof. Dr. Markus Reinke, Vizepräsident

Prof. Dr. Ralf Schlauderer, Vizepräsident

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